Der Umbau der Elektrik
In diesem Teil der Seite beschreibe ich, welche Veränderungen ich am Wohnwagen durchgeführt habe und wie ich die Nutzung für den autarken Einsatz verbessert habe.
Ich habe bereits beim Umbau unseres ersten Wohnwagen (Knaus Country 450 - die Leitidee) und der späteren Nutzung meine Erfahrungen gemacht und konnte diese in der Modifikation einbringen.
Dabei habe ich da stellenweise abenteuerliche Verkabelung beseitig. Nun besitzt Frodo eine einheitliche Kabelfarbe schwarz für 220V (3x1,5) und weiß für 12V (2x1,5) zumindest bis zu den herstellerseitigen Abzweigdosen.
Umbau der kompletten 220V-Anlage mit Unterverteilung
Der zentrale Umbaupunkt ist der Drehschalter mit anschließender Unterverteilung, welche aus dem Kleiderschrank auf der rechten Seite in den Schrank auf der linken Seite verlegt wurde.
Über den Drehschalter kann der Zugang von 220V in das Wohnen-System gewählt werden.

Einmal kann der „normale“ Landstrom über die CEE-Steckdose gewählt werden. Die Dose habe ich ebenfalls auf die Rückseite verlegt, weil dann kurze Kabelwege existieren und es einfach praktischer für das Handling ist.
Zum Anderen kann auch die Einleitung des Wandlerstroms vom Victron Energy Inverter 12V 3000W (Link zu https://www.victronenergy.de...) ausgewählt werden. Das hat zur Folge, dass nicht nur an der Wandlerdose im autarken Einsatz 220V anliegen sondern wie gewohnt im gesamten Wohnwagen.
Eingeleitet wird dieses in einen neuen größeren Unterverteilungskasten. Dadurch wurde die Möglichkeit geschaffen, getrennte Kreise mit ABsicherung für die verschiedenen Bereiche zu erstellen und nicht wie ursprünglich, alles über einen Automaten führte.
Bestückt wurde die UV mit einem FI-Fehlerstromschutzschalter B16 und für jeden Bereich einen Leitungsschutzschalter B10.
Die einzelnen Bereiche sind:
- Wohnzimmer / Schlafzimmer
- Boiler (Truma-Therme TT2)
- Küche
- Kinderzimmer
- Ladegerät für das Batteriepack
- Bad
Jeder Bereich hat auch zusätzliche Steckdose (Link zu Amazon.de...) bekommen, weil für den heutigen Anspruch eine nicht ausreichend ist.
In die ursprüngliche Öffnung der CEE-Dose habe ich eine abschaltbare Vorzelt-Steckdose mit Sat-Anschluss (Link zu https://www.fritz-berger.de...) sowie 12V Anbindung verbaut, um dort einen möglichen Anschluss ans Netz zu ermöglichen und die Nutzbarkeit zu erhöhen.

Umbau der kompletten 12V-Anlage mit Unterverteilung
Dieser Teil der Seite wird gerade überarbeitet!
Der gute "Alte" Dometic MK 375 musste als zentrales Element für die Herstellung der 12V-Versorgung in der Elektrik weichen und wurde durch ein komplett anderen Aufbau des Systems ersetzt werden. Der Hintergrund liegt in der Trennung der beiden Systeme 220V und 12V, damit eine bessere Nutzbarkeit bei Autarker Verwendug hergestellt werden kann.

- Zentrales Bedienelement

- 3x LiFePo4-Batterien Eco Worthy 2x 280 (Link zu https://de.eco-worthy.com) und 1x 150A (Link zu https://de.eco-worthy.com...

- Victron Energy Ladegerät 12V 30A (Link zu https://www.victronenergy.de...)
- Wechsel der Leuchtmittel in LED-Technik
- Austausch der Mediatechnik incl. Sat-Anlage

- 600W Solarpanele mit Victron Energy Laderegler von OffgridTec (Link zu https://www.offgridtec.com...)

- Ladebooster Votronic 1212-20 für die Ladung über das Zugfahrzeug (Link zu https://www.votronic.de...)
*Die angeführten Links sind nicht beauftragt oder finanziert. Sie dienen nur zur Veranschaulichung des Beitrags.
